Agrarromantik und Großstadtfeindschaft.

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SEBI: 71/1858

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Abstract

Als Beitrag zur modernen Großstadtforschung und Vorurteilsforschung wird die Großstadtfeindschaft mit der ihr zugehörigen Agrarromantik kritisch untersucht. Ihre Herkunft und ihre ursprünglichen ideologischen Funktionen werden mit den historischen Entwicklungen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts konfrontiert, als zeitbedingt interpretiert und für die heutige Zeit als allenfalls bedingt gültig beurteilt. Das Unbehagen an den Umwälzungen (Bevölkerungsexplosion, Pauperismus, Industrialisierung, Binnenwanderung, Verstädterung) führte zunächst zu einer Verklärung und Stilisierung der vergangenen Agrargesellschaft, fand nach dem Ersten Weltkrieg seinen Ausdruck in Spenglers Modell vom schicksalhaften Untergang des Abendlandes und wurde im Nationalsozialismus als Ideologie der Anti-Urbanität anachronistisch und irrational übersteigert. Die Ausbildung und Fortbildung der Urbanität als der einer industriellen Großgesellschaft adäquate Lebensform bestimmt seit dem Ende des Dritten Reiches verstärkt die Stadt-, Raumund Landschaftsplanung, wenn auch Relikte der Großstadtfeindschaft manche Ansätze in dieser Richtung behindern.

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Urbanität, Agrarromantik, Großstadtfeindschaft, Stadtsoziologie, Geschichte, Soziologie, Politik

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Meisenheim/Glan: Hain (1970) 405 S., Lit (pol.Diss.; Münster o.J.)

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Urbanität, Agrarromantik, Großstadtfeindschaft, Stadtsoziologie, Geschichte, Soziologie, Politik

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Marburger Abhandlungen zur Politischen Wissenschaft; 20