Vollständige Verwertung des Unkaputtbaren. "Zero Waste"-Konzept für Glasfaserverbundstoffe realisiert.
Deutscher Fachverl.
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Datum
2016
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Herausgeber
Deutscher Fachverl.
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Frankfurt/Main
Sprache
ISSN
0933-3754
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Gasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) - umgangssprachlich als Fiberglas bekannt - sind ein Faser-Kunststoff-Verbund aus Glasfasern und einem Kunststoff wie Polyesterharz oder Epoxidharz. Der Verbundwerkstoff verfügt über eine hohe Elastizität, Witterungsbeständigkeit und Bruchfestigkeit sowie über eine gute elektrische Isolationswirkung. Als kostengünstiges Material wird er in vielen Branchen und Produkten eingesetzt: Fahrzeug- oder Flugzeugteile, Rohre und Fensterprofile sowie Rotorflügel von Windkraftanlagen. Die Menge an Faserverbundabfällen wird in Zukunft ansteigen. So hat zum Beispiel eine Windkraftanlage eine durchschnittliche Lebensdauer von 20 Jahren, denn spätestens dann haben die aus GFK gefertigten Rotorblätter das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Eine langfristige Deponierung ist seit 2005 verboten und für eine Verbrennung ist das Material nicht geeignet, da es schlecht brennbar ist und der hohe Asche- sowie mineralische Glasanteil Schäden an Rost- und Filtrationssystemen von Verbrennungsanlagen verursacht. Nachteilig sind auch die begrenzten Wiederverwendungsmöglichkeiten, da sich die Materialeigenschaften der Fasern nach mechanischen oder thermischen Bearbeitungsprozessen verschlechtern. Nach einjähriger Entwicklungs- und Testphase wurde jetzt in Bremen eine Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen, mit der ein umweltgerechter und geschlossener Kreislauf entsteht. Die in dem Beitrag beschriebene Anlage produzierten Ersatzstoffe werden einer vollständigen thermischen wie stofflichen Verwertung zugeführt und zur Herstellung von Zement sowie in der weiterführenden Industrie genutzt.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Entsorga
Ausgabe
Nr. 10
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 18-20