Die Geschichte des "Psychiatrischen Vereins der Rheinprovinz" 1867-1930.

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Berlin

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ZLB: 94/3766

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DI

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Abstract

Der Autor schließt sich mit der Erforschung der Geschichte eines ärztlichen, standespolitisch und wissenschaftlich tätigen Arbeitskreises den zahlreichen Untersuchungen zum Thema der Vereine und Gruppierungen des gebildeten und gehobenen Mittelstandes bzw. Bürgertums im 19. Jahrhundert an. Aufgrund der hier ausführlich dokumentierten, bedeutsamen Erkenntnisse und Ergebnisse dieses Vereins, die besonders sogenannte zeitgenössische Themen wie die "Rassenhygiene", die "Irrenrechtsbewegung" und den "Sozialdarwinismus" zum Inhalt hatten, will der Autor die Beziehung zwischen diesen ersten rassenideologischen Ansätzen und den Exzessen der Nationalsozialisten als Ergebnis der unbekümmerten Forschung der Vergangenheit aufzeigen. Die Darlegung des Einflusses dieser gefährlichen pseudowissenschaftlichen Strömungen auf die gesamte Kultur- und Sozialwelt bis in das 20. Jahrhundert hinein steht im Mittelpunkt der Arbeit. Die Vereinsforschung dient hier mehr als Mittel zum Zweck, um die Psychiatrie und die Schulmedizin der letzten 130 Jahre auf ihre verhängnisvollen Verknüpfungen und Bezüge zum Faschismus zu prüfen. mabo/difu

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543 S.

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