Neue Steuerungsformen kultureller Infrastrukturentwicklung. Zustandekommen und Verlauf kulturpolitischer Prozesse am Beispiel ausgewählter Projektentwicklungen in Berlin.
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DE
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Berlin
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ZLB: 4-2009/1132
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DI
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Abstract
Bedingungen kulturpolitischer Prozesse in der Stadt haben sich seit den 90er Jahren stark verändert. Maßgaben zur Steigerung städtischer Wettbewerbsfähigkeit, Ausdifferenzierungen des Spektrums kulturpolitischer Akteure und Einbußen kommunaler Steuerungsressourcen erfordern Berücksichtigung auf der Ebene kulturpolitischer Ziele und Strategien. Wie gelingt es städtischen Akteuren unter diesen Umständen, Ziele zu artikulieren und Handlungsfähigkeit zu erreichen? Was sind geeignete Formen kulturpolitischer Koordinierung? Welche inhaltlichen Veränderungen von Kulturpolitik zeichnen sich dabei ab? Diesen Fragen wird anhand von vier Praxisbeispielen aus der Berliner Kulturlandschaft nachgegangen. Die Untersuchung weist zunächst gewandelte Rahmenbedingungen kulturpolitischen Handelns aus. Folgend werden ein Überblick über strukturelle Einflussfaktoren kulturpolitischer Prozesse gegeben und Entwicklungen der Policy-Ebene analysiert. Bezug nehmend auf die Methodik des akteurzentrierten Institutionalismus und auf Ansätze der Governance-Forschung werden im empirischen Teil der Arbeit das Zustandekommen von neuen Akteurkonstellationen und erfolgreiche kulturpolitische Handlungsstrategien beschrieben und analysiert. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre Bedeutung für kommunalpolitisches Handeln diskutiert, sowie in einen Bezug zu makrosoziologischen Theorien gestellt. Gezeigt wird, dass institutionelle Strukturen von Kulturpolitik nicht im Einklang mit auf programmatischer Ebene formulierten Zielen kommunaler Kulturpolitik stehen - und sogar hinderliche Wirkungen entfalten. Deutlich gemacht wird auch, dass kulturpolitische Governance-Strukturen unter gleichzeitiger Bezugnahme auf Marktmechanismen und solidarische Orientierung funktionieren, was auf eine neue Form effektiver Solidarität hindeutet.
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210 S.