Wohnungsbaugenossenschaften in England. Eine rechtliche Analyse der "housing co-operatives" unter besonderer Berücksichtigung der Mitgliederstellung.

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Aachen

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ZLB: 2004/183

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DI
RE

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Die moderne Genossenschaftsbewegung in Großbritannien wird meist mit den "Rochdale Equitable Pioneers" und damit mit Konsumgenossenschaften in Verbindung gebracht. Diese Genossenschaftssparte hat heute innerhalb der britischen Genossenschaftsbewegung immer noch eine große Bedeutung. Eine vergleichsweise kleine Rolle spielen dagegen die Wohnungsbaugenossenschaften. Die Arbeit versucht, Gründe dafür zu finden, warum den "housing co-ops" nur eine so geringe Bedeutung beigemessen wird. Dabei fällt auf, dass viele Organisationen zu der Gruppe der "housing co-ops" gezählt werden, die selbst kaum noch genossenschaftliche Züge aufweisen. Auch führt die Fülle an Gesetzen, die auf diese Organisationen anzuwenden sind, zu Unübersichtlichkeit. Besonderes Augenmerk wird auf die Rechtsstellung als Mitglied einer "housing co-op" gelegt. Insbesondere die Verzahnung der Mitglieder- und zugleich Mieterstellung birgt Probleme in sich, die bislang noch nicht vollständig gelöst werden konnten. Empfehlenswert ist die Schaffung eines neuen, speziell auf die Bedürfnisse dieser Genossenschaftsart zugeschnittenen Gesetzes. Dennoch bringt das "genossenschaftliche Wohnen" - auch in Großbritannien - noch Vorteile mit sich, die es im Vergleich zu anderen Wohnmodellen attraktiv und zukunftsfähig macht. difu

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XXX, 499 S.

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Münstersche Schriften zur Kooperation; 59