Industrieller Mittelstand in Ostdeutschland.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Der industrielle Mittelstand in den neuen Ländern ist - im Zuge der Privatisierun von Treuhandbetrieben und aufgrund einer Vielzahl von Neugründungen - in den fünf Jahren seit der deutschen Vereinigung zu einem gewichtigen Bestandteil der ostdeutschen Industrie geworden und stellt heute bereits mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze. Die Unternehmen sind vielfach klein und demzufolge auch ihr Absatzvolumen. Sie agieren häufig auf Märkten in ihrer Umgebung und können sich dort offenbar gegen die vorwiegend westliche Konkurrenz behaupten. Ihr Beitrag zu Beschäftigungsentwicklung ist - sollten sich die Planungen der Unternehmen umsetzen lassen - positiv zu werten. Freilich befindet sich der Mittelstand in einer schwierigen Situation: Häufig mangelt es an Eigenkapital und Liquidität - das ist einer der Gründe für die geringe Investitionstätigkeit. Auch die Lohnkosten sind ein Hemmschuh - viele zahlen daher bereits unter Tarif und damit offenbar geringere Löhne als andere Industriebetriebe. Ansatzpunkte für die Wirtschaftspolitik ergeben sich zum einen bei der Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für solche Unternehmen, die nach Auslaufen der Anschubfinanzierung bei an sich günstiger Marktposition vor Liquiditätsengpässen stehen und damit in Existenzprobleme geraten können. Zum anderen ist aber auch an Maßnahmen zu denken, die den Unternehmen helfen, Schwierigkeiten beim Marktzugang zu überwinden. - (Verf.)
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S.1-13