"Wer sind wir hier schon?" Identitätsgefährdungen und Identitätsstrategien bei Aussiedlern aus Siebenbürgen.

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DE

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Münster

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ZLB: 97/1242

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Zusammenfassung

Mit dem Grundgesetz wurde auch eine Möglichkeit für alle im Ausland ansässigen Deutschen geschaffen, als Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ohne größere Einwanderungsbürokratien anerkannt und im Stammland heimisch zu werden. Die Siebenbürger Sachsen als Aussiedler aus Rumänien stehen als Volksgruppe im Mittelpunkt einer empirischen Untersuchung. Die Autorin sieht im Begriff "Identität" den Inhalt einer Persönlichkeit, geprägt durch Kindheit, Familie und Umfeld. Dies impliziert die meisten Probleme für die Aussiedler, da sich von der kriegsbedingten Trennung und Vertreibung von 1945 bis heute eine enorme Entwicklungslücke aufgetan hat, die die "Deutschen" verschiedener Herkunftsländer nicht einfach zusammenbringen läßt. Weiterhin werden Erwartungsbilder, Erwartungshaltungen, Lebens- und Arbeitsvorstellungen und Identitätsgefährdungen, bedingt durch eine westliche Gesellschaft, in der Arbeit aufgegriffen. Dabei werden Identitätsgefährdungen und Reaktionsformen der Aussiedler innerhalb der sozialen, ökologischen, ökonomischen und personalen Identitäten und Realitäten der Bundesrepublik Deutschland verglichen. Den Siebenbürgern wird eine Vergleichsgruppe gegenübergestellt; ferner werden statistische Daten herangezogen. mabo/difu

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ca. 230 S.

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Psychologie; 24