Schrumpfung und Urban Sprawl. Analytische und planerische Problemstellungen.
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DE
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Leipzig
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ZLB: 4-2004/2497
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KO
SW
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Abstract
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Anforderungen sich aus der Situation von demographischer und städtischer Schrumpfung für die wissenschaftliche und praktische Auseinandersetzung mit Suburbanisierung ergeben. Dabei wurden vor allem die Möglichkeiten der Steuerung von Suburbanisierung bzw. Sprawl unter Schrumpfungsbedingungen behandelt, dabei wurden Überlegungen und Ergebnisse, die im Projekt URBS PANDENS am Fallbeispiel Leipzig gewonnen wurden, vorgestellt, diskutiert und mit Erfahrungen aus der Praxis bzw. aus einer anderen Region konfrontiert. Neben der empirischen Analyse spielt dabei ein im Rahmen von URBS PANDENS entwickeltes qualitatives Modell des Urban Sprawl eine zentrale Rolle. Dieses Modell wird einführend vom Potsdam Institut für Klimafolgeforschung präsentiert. In der anschließenden Diskussion geht es vor allem um die Frage nach dessen praktischem Nutzen. Ein Beitrag stellt wesentliche Ergebnisse der Analyse des Sprawl-Prozesses in der Region Leipzig vor, wobei der Fokus auf dem Zusammenwirken von Urban Sprawl und Schrumpfung sowie den Möglichkeiten planerischer und politischer Steuerung liegt. Weitere Beiträge erweitern die Perspektive auf die präsentierten Befunde: um Erfahrungen aus der raumplanerischen Praxis, Sprawl in der Region Chemnitz-Zwickau als Vergleichsfolie für die Entwicklungen in der Region Leipzig-Halle. Die Schlussdiskussion fragt, ob man es in Ostdeutschland mit einem spezifischen Fall von Urban Sprawl zu tun hat. goj/difu
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69 S.
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UFZ-Diskussionspapiere; 3/2004