Innerstädtische Gebäudeaufstockungen in Hamburg. Konstruktive, rechtliche und gestalterische Rahmenbedingungen.
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DE
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Hamburg
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Zusammenfassung
Mit der Arbeit sollen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu den technischen, rechtlichen und gestalterischen Rahmenbedingungen von innerstädtischen Gebäudeaufstockungen in Hamburg gewonnen werden, um Entscheidungsprozesse in Bezug auf Gebäudeaufstockungen zu erleichtern. Hierzu wurde die historische Entwicklung der Hamburger Wohnungsbauten und deren Bauteile von 1870-1970 erforscht und in Modellen dargestellt. Anschließend wurden die für Gebäudeaufstockungen relevanten Bauteile, Fundamente, Wände und Decken analysiert und im Hinblick auf eine Gebäudeaufstockung konstruktiv bewertet. Auf Grundlage der Analyse aktueller baukonstruktiver und baurechtlicher Anforderungen an Gebäudeaufstockungen wurden deren grundsätzlichen konstruktiven Eigenschaften bestimmt. Anschließend wurden Konstruktionssysteme ermittelt und Konstruktionsbeispiele entwickelt, die den konstruktiven Zwängen der historischen Bestandsbauten und den aktuellen Anforderungen an Gebäudeaufstockungen entsprechen. Abschließend wurde eine Methode dargestellt, die es erlaubt, frühzeitig auf Grundlage einer räumlichen Kontextanalyse erste gestalterische Vorgaben zu treffen. Hierbei hat sich gezeigt, dass die historischen hamburgischen Baukonstruktionen bis zum Ende des zweiten Weltkrieges nicht den Bauregeln anderer deutscher Länder entsprechen und im Vergleich statisch deutlich schmaler dimensioniert sind. In Hamburg können historische Bauten unter statischen Gesichtspunkten nicht grundsätzlich aufgestockt werden. Unter baurechtlichen Gesichtspunkten könnte jeder hamburgische Wohnungsbau, der vor 2006 fertiggestellt wurde, aufgestockt werden, solange dessen höchstes Geschoss nicht höher als 22m ist. Die statische Untersuchung des Bestandsbaus ist projektentscheidend und sollte frühzeitig erfolgen. Birgt der Bestandsbau statische Reserven, sollte die Gebäudeaufstockung als Leichtbau geplant werden. Leichtbaukonstruktionen die den hamburgischen Rahmenbedingungen entsprechen, sind hier beispielhaft aufgeführt.
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Seiten
VIII, 230, 334 S.