Abwanderung und Migration in Mecklenburg und Vorpommern.

VS Verl. f. Sozialwiss.
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Wiesbaden

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ZLB: 2004/2227
IFL: 2005 B 0340

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Abstract

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern kann auf eine lange und wechselhafte Migrationsgeschichte zurückblicken. Mitte des 19. Jh. wies die Region neben Irland die höchste Emigration aus Europa auf. In der ersten Hälfte des 20. Jh. kamen Fremdarbeiter in die unterbevölkerte Küstenregion, nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die forcierte Zuwanderung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern. Zu DDR-Zeiten wurden im Zeichen der staatlichen Industrialisierung und des Ausbaus militärischer Standorte Familien aus anderen Bezirken im Nordosten angesiedelt mit dem Ergebnis, dass Mecklenburg-Vorpommern noch Anfang der 1990er Jahre die jüngste Bevölkerung Deutschlands hatte. Im Zuge des Mauerfalls und des Transformationsprozesses setzte eine Abwanderung ein, die in den 1990er Jahren nur vorübergehend nachließ, um zum Ende des 20. Jh. wieder anzusteigen. Trotz des hohen Stellenwertes in der Landesgeschichte und obwohl das Land als eine Art "Laboratorium für migratorische und demographische Entwicklungen" gilt, ist das Thema kaum erforscht. Der Band gibt einen Überblick über die Wanderungsgeschichte, die aktuellen Migrationsprozesse und ihre Konsequenzen, um das Phänomen schließlich in den europäischen Kontext zu stellen. difu

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296 S.

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