Regionale Entwicklungskonzepte - ein Weg auch der ungarischen Regionalpolitik?

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Bayreuth

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ZLB: 97/407-4
BBR: C 25 468

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DI

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Abstract

Die Ziele in den regionalpolitischen Dokumenten Ungarns gelten auch gemessen an internationalen Standards als sehr modern. Das autokratische System hemmt aber noch die Entwicklung einer konsistenten Regionalpolitik. Die Arbeit fragt nach den Chancen und Hemmnissen einer endogenen Regionalentwicklung. Innerhalb der EU richten die EU-Regionalpolitiken sich zunehmend auf neue Kooperationsformen, stärkere Beteiligung vor Ort oder weiche Standortfaktoren aus. Ein möglicher Weg ist dabei die Erstellung regionaler Entwicklungskonzepte. Auch in Ungarn hat man durch das neue Raumentwicklungsgesetz darauf reagiert und Planungskompetenzen dezentralisiert. Im Rahmen einer Fallstudienuntersuchung in einem der Planungsräume, dem Komitat Baranya, konnte u. a. durch Befragungen der Bürgermeister und anderer Experten festgestellt werden, daß in der untersuchten Region zwar schon Ansätze für die Erstellung kleinräumiger endogener Entwicklungskonzepte bestehen, ein einheitliches Vorgehen für das ganze Komitatsgebiet jedoch noch fehlt. Dieser Mangel an konsensorientiertem Vorgehen ist durch historische und sozioökonomische Traditionen und den Mangel an Fachleuten zu erklären. eh/difu

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170, XVI S.

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