Strategische Planung.

Springer Spektrum
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Berlin

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ZLB: Kws 150/56:2

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Abstract

Räumliche Planung leistet Beiträge zur Koordination und Steuerung der Nutzung des Raumes durch die Gesellschaft. Sie ist damit Teil der politischen Steuerung gesellschaftlicher Ressourcen. In den 1960er Jahren setzte sich in Deutschland allerdings ein Verständnis räumlicher Planung als sachlicher und „technischer“ Prozess zweckrationaler Entscheidungen auf der Basis möglichst weitreichender wissenschaftlicher Erkenntnisse durch. Planungstheoretische Arbeiten der 1980er und 1990er Jahre betonten demgegenüber den kommunikativen Charakter räumlicher Planung sowie deren institutionelle Einbettung. Der Fokus lag nicht mehr auf zweckrationaler Planung bzw. auf „technischer“ Rationalität, sondern auf der Funktion von Planung als kommunikativer Handlung, als sozialer Lernprozess und als Teil politisch-institutioneller Prozesse. Zwecke und Ziele waren nicht mehr einfach der Planung vorgegeben, sondern selbst Gegenstand politischer Auseinandersetzungen und des sozialen Lernens in der Planung. Planungsforscher reagierten damit einerseits auf wissenschaftlich-theoretische Entwicklungen, andererseits auf gesellschaftliche Konfliktlagen, Unsicherheiten und Wandelungsprozesse, wie sie nach dem „Goldenen Zeitalter“ der Nachkriegszeit in westlichen Gesellschaften offensichtlich geworden waren.

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13-154

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