Diagnose "Armut". Die Rolle der Interaktion bei der Zuschreibung von Armut.

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Fribourg

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ZLB: 95/1456

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DI

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Abstract

Obwohl die Schweiz heute zu einem der reichsten Länder der Welt gehört, leben nach jüngsten Erhebungen allein ca. 15% der Baseler Bevölkerung unterhalb des Existenzminimums von 20000 Franken im Jahr. Weitere 10% sind armutsgefährdet. Somit gesellt sich auch diese Nation in die Reihe zu allen anderen hochindustriellen Staaten. Die Autorin stellt sich in ihrer Untersuchung zu diesem Thema zwei Hauptschwerpunkte: Wie ist Armut als Objekt sozialwissenschaftlicher Forschung zu definieren? Wie wird in Alltagsinteraktionen (z. B. zwischen Sozialarbeitern und Klienten) entschieden, ob eine Person als arm zu bezeichnen ist? Da die letzte Frage in der bisherigen Forschung noch nicht betrachtet wurde, steht sie im eigentlichen Mittelpunkt der Arbeit. Damit die Untersuchung nicht zu allgemein gehalten wird, wählt die Autorin das konkrete Beispiel einer privaten Schweizer Stiftung. Die empirischen Erhebungen (Aktenanalysen und Interviews) beziehen sich auf eine ungenannte Stadt in der Schweiz. mabo/difu

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ca. 210 S.

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