Wanderungen im Bezugssystem der metropolitanen Großregionen.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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DE

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Metropolregionen sowie die aus ihnen abgeleiteten metropolitanen Großregionen sind verstärkt in den Fokus der raumordnungspolitischen Diskussion gerückt. Den Metropolregionen werden dabei u.a. zentrale Funktionen als Standorte höchstrangiger Infrastruktur und als Träger der ökonomischen Dynamik angedacht. Ebenfalls sollen sie als Kerne von näherungsweise gleichrangigen Großräumen auftreten, die allein intern durch Funktionsteilung und Spezialisierung gekennzeichnet sind. Im Beitrag wird untersucht, inwiefern sich aus den Binnenwanderungen in und zwischen diesen Raumeinheiten Erkenntnisse hinsichtlich dieser Funktionen gewinnen lassen. Dabei wird zunächst die Abgrenzung dieser Raumeinheiten reflektiert, die eine elementare Bedeutung für die Analyse von Wanderungen in diesem Bezugssystem hat. Gemäß dem Aufbau der Großregionen werden dabei Wanderungen zwischen und Wanderungen innerhalb der Großregionen unterschieden. Die Wanderungen zwischen den Großregionen zeigen grundsätzlich eine gewisse Ausgeglichenheit, von der nur die Region Sachsendreieck durch höhere Verluste ausgenommen bleibt. Dies ist vor allem als Spiegel der wirtschaftlichen Leistungskraft interpretierbar. Dagegen zeigen die Bilanzen aus Angebot und Nachfrage im Hochschulbereich ein eigenständiges Muster, das sich deutlich von dem der übrigen Wanderungen unterscheidet. Die Wanderungen innerhalb der Großregionen sind dagegen durch eine hohe Systematik gekennzeichnet, die eine enge Verbindung zum siedlungsstrukturellen Gefälle aufweist. Hier überwiegen in der Tat die Gemeinsamkeiten, auch zwischen ökonomisch unterschiedlichen Großregionen. Dieses Schema kann mit einem Bevölkerungskreislauf umschrieben werden, der tendenziell einen Ausgleich zwischen Konzentrations- und Dekonzentrationsprozessen beinhaltet.

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Nr. 3/4

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S. 171-184

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