Entmündigung und Vormundschaft als soziale Tatsachen.

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SEBI: 85/3719

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Abstract

Die Vormundschaft über Erwachsene kommt in Deutschland nur über das gerichtliche Entmündigungsverfahren zustande, wobei sich der Prozeß der "Mundtotmachung" lediglich unter juristischen und medizinischen Aspekten vollzieht. Der Verfasser versucht, in dieser Arbeit die Relevanz des sozialwissenschaftlichen Aspekts sichtbar zu machen. Er beginnt mit der Beschreibung des Vormundschaftswesens im Altertum und im Mittelalter, charakterisiert Entmündigung und Vormundschaft in der Neuzeit bis zum geltenden Rechtszustand. Der zweite Teil der Arbeit ist den psychischen Auffälligkeiten im Wandel der herrschenden Meinungen gewidmet. In der Vormundschaft wird das freie soziale Handeln der sozio-kulturellen Persönlichkeiten in einer Art und Weise eingeschränkt, die abhängig ist von den Besonderheiten des jeweiligen Zeitgeistes. Dieser wird nicht zuletzt von jenen Menschen bestimmt, die gerade dominant sind. Der letzte Teil versteht sich als Epilog zu Vormundschaft und Menschenwürde. im/difu

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Entmündigung, Vormundschaft, Altertum, Mittelalter, Neuzeit, Sozialrecht, Krankheit, Rechtsgeschichte, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Bevölkerung/Gesellschaft, Gesellschaftsordnung

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Wuppertal: (1984), ca. 280 S., Tab.; Lit.(soz.Diss.; Wuppertal 1984)

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Entmündigung, Vormundschaft, Altertum, Mittelalter, Neuzeit, Sozialrecht, Krankheit, Rechtsgeschichte, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Bevölkerung/Gesellschaft, Gesellschaftsordnung

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