Ein neuer Historismus? Oder - Schluß mit der Puppenstube. Zehn Jahre Sanierung in Lübeck.

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IRB: Z 75
SEBI: Zs 803-4
BBR: H 873

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Zusammenfassung

Die Lübecker Altstadtsanierung wird seit Mitte der 70er Jahre durch eine rückwärts gewandte Nostalgie-Romantik geprägt. Nicht die Erhaltung der authentischen, bauhistorischen Originalbefunde, sondern die willkürliche Verwendung nostalgischer Surrogate wie Fachwerk, Sprossenfenster oder Backstein im Klosterformat ist mittlerweise kennzeichnend für zahlreiche denkmalgeschützte Sanierungsobjekte. Auch die seit den 70er Jahren errichteten 74 Neubauten weisen eine überwiegend historisierende Formensprache auf. Nur 14 Gebäude zeigen eine angemessene moderne Architektur. Der Verfasser plädiert für eine originalgetreue Sanierung denkmalgeschützter Altstadtgebäude und zeigt nach einer Erläuterung gesellschaftlicher Erscheinungsweisen der Nostalgie anhand von Beispielen die Auswirkungen eines falsch verstandenen Architekturverständnisses beim Umgang mit der historischen Bausubstanz auf. (mz)

Beschreibung

Schlagwörter

Altstadterhaltung, Leitbild, Sanierungsmaßnahme, Denkmalpflege, Bausubstanz, Fachwerk, Formensprache, Gestaltungselement, Neubau, Erhaltungssatzung, Nostalgie, Geschichtsbewusstsein, Historismus, Sanierungsprojekt, Stadterneuerung, Sanierung

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Deutsche Bauzeitung, Stuttgart 121(1987), Nr.2, S.12-18, Abb.

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Altstadterhaltung, Leitbild, Sanierungsmaßnahme, Denkmalpflege, Bausubstanz, Fachwerk, Formensprache, Gestaltungselement, Neubau, Erhaltungssatzung, Nostalgie, Geschichtsbewusstsein, Historismus, Sanierungsprojekt, Stadterneuerung, Sanierung

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