Möglichkeiten und Grenzen eines Biotopverbundes im urban-industriellen Raum. Eine Konfliktanalyse am Beispiel Duisburg-Nord.

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Bochum

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ZLB: 4-2005/615

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DI
CD

Abstract

Ziel war die Weiterentwicklung des Biotopverbundkonzeptes von 1996 unter Berücksichtigung der Nutzungskonflikte in der Stadtplanung. Aufgrund der Bestandsbewertung konnten 54 potenziell schutzwürdige Bereiche ausgewiesen werden. Die Analyse des Offenlandverbundes hat gezeigt, dass die Zahl und Verteilung der als Offenland bestimmten Freiräume aktuell einen Biotopverbund ermöglichen. Defizite liegen in der Ausstattung und dem Bestand von Verbindungselementen. Der Gehölzverbund ist auf kleinflächige und lineare Gehölzstrukturen aufgebaut, die über den gesamten besiedelten Bereich des Untersuchungsgebietes verteilt liegen. Ein Gewässerverbund besteht zurzeit nicht. Auf der Basis des aktuellen Bestandes konnten Nutzungskonflikte ermittelt und ihre Auswirkungen auf die Biotopverbundflächen beurteilt werden. Eine Gegenüberstellung von Zielmodell, der aktuellen Verbundsituation (Ist-Zustand) und dem Abgleich aller integrierten Nutzungskonflikte (möglicher Zustand) ergibt, dass ein direkter Biotopverbund nicht realisierbar ist ohne eine strikte Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen außerhalb der gesicherten Schutzflächen. Eine schnelle Umsetzung eines Biotopverbundkonzeptes ist notwendig, um die verbliebenen Freiräume und ihre Verbindungsglieder zu sichern. difu

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XIV, 166 S., Anh.

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