Bürgerschaftliches Engagement, Koproduktion und das Leitbild gleichwertiger Lebensbedingungen

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Bereitstellung von Daseinsvorsorgeinfrastruktur zeigt sich ein Raumdilemma: Die Mehrzahl der Engagierten findet sich in eher gut situierten Regionen, die von einer staatlichen Förderung des Ehrenamts im Gegensatz zu strukturschwachen Regionen profitieren. Im Beitrag wird dieses Raumdilemma empirisch bestätigt. Dazu wurden Initiativen bürgerschaftlichen Engagements, die sich an der Koproduktion von Daseinsvorsorgeinfrastruktur beteiligen, nach ihrer Lage im Raum ausgewertet. Dieser Zusammenhang kann negative Auswirkungen auf das Ziel gleichwertiger regionaler Lebensbedingungen haben. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Engagement und Koproduktion nicht auch in strukturschwächeren Regionen begünstigt werden kann. Dies zeigen in Fallstudien ermittelte Erfolgs- und Aktivierungsfaktoren, die im Beitrag diskutiert werden. Daher sollte nicht auf die Inwertsetzung des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Regionalentwicklung verzichtet werden, weil alle Regionen - sowohl die schwachen als auch die starken Regionen - davon profitieren. Der Beitrag kommt vielmehr zu dem Schluss, dass das zivilgesellschaftliche Engagement in strukturschwachen Regionen in besonderer Weise gefördert werden sollte.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 6

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S. 513-526

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