Von der Landesplanung zur Territorialplanung. Zur Entwicklung der räumlichen Planung in der SBZ/DDR von 1945 bis Anfang der 60er Jahre.

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Marburg

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BBR: A 13 369

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Abstract

Im Beitrag wird die Entwicklung der räumlichen Planung in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später der frühen DDR von den ersten Wiederanfängen als Landesplanung nach dem Ende des Krieges bis zur Territorialplanung Anfang der 60er Jahre thematisiert. In einem ersten Schwerpunkt stellt der Verf. die Entwicklung von Struktur und Aufgaben der Landesplanung bis zur Auflösung der Länderstruktur 1952 dar. In diesem Zusammenhang werden u.a. die Situation der Landesplanung, die Versuche der Begründung einer zonalen Landesplanung durch die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) und ihre Leistungen beschrieben. Desweiteren wird die Entwicklung bis Anfang der 60er erörtert, wobei der Verf. u.a. die mentalen Folgen des Leitbildwechsels von der "antifaschistisch-demokratischen Ordnung" zum "Aufbau des Sozialismus" analysiert. Diese Ausführungen reichen von einer Beschreibung der ersten Phase eines "Verwaltungsvakuums" über die Begründung einer eigenständigen Territorialplanung und die Rekonstruktion der räumlichenPlanung nach 1954 bis hin zu fachlichen Querbezügen der räumlichen Planung am Beispiel der "Landschaftsdiagnose der DDR". Abschließend entwickelt der Verf. Standpunkte, wie man mit dem veröffentlichten und unveröffentlichten "Erbe" der Territorialplanung in der DDR umgehen sollte. - SM.

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227 S.

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Forum Wissenschaft. Studie; 41