Opfer und Zeugen bei der Polizei. Ein Modellprojekt zur Professionalisierung der polizeilichen Arbeit, durchgeführt beim Polizeipräsidium Südhessen. Konzept, Erfahrungsbericht und Ergebnisse der Begleitforschung

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Neuwied

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ZLB: 2002/780

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Abstract

Moderne Firmen richten heute ihre Dienstleistungen gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden aus. Und was machen die Polizeibehörden? Im Polizeipräsidium Südhessen (Darmstadt) wurde ein zweijähriges Modellprojekt durchgeführt, bei dem man versuchte, diese Fragen zu beantworten und die Ergebnisse in die alltägliche Polizeiarbeit umzusetzen. Es entstand ein entsprechendes Konzept zur Verbesserung des Umgangs der Polizei mit Kriminalitätsopfern und Zeugen. Im Rahmen einer zweijährigen Praxisphase wurde dieses Konzept dann umgesetzt. Die Polizeibeamten entwickelten viele neue Ideen, Vorschläge und neue Verhaltensweisen, die alle dazu beitrugen, das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen Opfern und Zeugen einerseits und Polizeibeamten andererseits zu verbessern. Dabei entstand die Frage, ob das Darmstädter Konzept "Pro Opfer" auch messbare Auswirkungen auf die Befindlichkeit der Opfer und Zeugen hat. Deshalb wurde das Projekt von einer aufwändigen Evaluierungsforschung durch das Psychologische Institut der TU Darmstadt begleitet. Die Ergebnisse belegen, dass das Modell tatsächlich zu bedeutsamen Verbesserungen im Verhalten von Polizeibeamten gegenüber Zeugen und Kriminalitätsopfern führte. Die Beamten zeigten im Laufe der zweijährigen Praxisphase professionelleres Verhalten. Es werden das Konzept, die Praxisphase und die Begleitforschung zusammenfassend dargestellt. difu

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XI, 194 S.

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Polizei + Forschung; 11