Alternde Gesellschaft. Zur Bedeutung von Zuwanderungen für die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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DE
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Berlin
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0012-1304
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IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107
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Abstract
Die Veränderung der Altersstruktur wirkt sich auf viele gesellschaftliche Bereiche aus. Befürchtet wird Insbesondere, daß die sozialen Sicherungssysteme durch die zahlenmäßig ständig schwächer besetzten nachfolgenden Generationen ins Wanken geraten könnten. Neben einem seit Jahren diskutierten Umbau der Sozialversicherungssysteme wird in letzter Zeit verstärkt die Forderung erhoben, durch eine gesteuerte Zuwanderung die Geburtendefizite auszugleichen. Eine Politik der gesteuerten Einwanderung soll durch die Erhöhung der Zahl der Erwerbspersonen u.a. zur Sicherung der Sozialsysteme beitragen. Ein Vergleich der hier vorgelegten Bevölkerungsvorausschätzung des DIW mit einer Modellrechnung ohne Wanderungen weist einen zunehmenden positiven Altersstruktureffekt von Wanderungen bis zum Jahr 2030 aus, danach schwächt sich der Effekt jedoch deutlich ab. Bei einer Politik der "gesteuerten Zuwanderung", die auf die Integration der Zuwanderer ausgerichtet ist, wird es relativ unabhängig von der Höhe der Zuzüge zu einer Alterung der ausländischen Bevölkerung in Deutschland kommen. Dieser Effekt würde bei einem ständigen "Austausch" nicht auftreten, etwa wenn eine Aufenthaltserlaubnis für einen begrenzten Zeitraum gewährt würde. Ein solches Vorgehen dürfte jedoch kaum mit der Idee einer "gesteuerten Zuwanderung" verbunden sein.
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Wochenbericht
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Nr.33
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S.579-589