Alternde Gesellschaft. Zur Bedeutung von Zuwanderungen für die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Datum
1995
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Herausgeber
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0012-1304
ZDB-ID
Standort
IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Veränderung der Altersstruktur wirkt sich auf viele gesellschaftliche Bereiche aus. Befürchtet wird Insbesondere, daß die sozialen Sicherungssysteme durch die zahlenmäßig ständig schwächer besetzten nachfolgenden Generationen ins Wanken geraten könnten. Neben einem seit Jahren diskutierten Umbau der Sozialversicherungssysteme wird in letzter Zeit verstärkt die Forderung erhoben, durch eine gesteuerte Zuwanderung die Geburtendefizite auszugleichen. Eine Politik der gesteuerten Einwanderung soll durch die Erhöhung der Zahl der Erwerbspersonen u.a. zur Sicherung der Sozialsysteme beitragen. Ein Vergleich der hier vorgelegten Bevölkerungsvorausschätzung des DIW mit einer Modellrechnung ohne Wanderungen weist einen zunehmenden positiven Altersstruktureffekt von Wanderungen bis zum Jahr 2030 aus, danach schwächt sich der Effekt jedoch deutlich ab. Bei einer Politik der "gesteuerten Zuwanderung", die auf die Integration der Zuwanderer ausgerichtet ist, wird es relativ unabhängig von der Höhe der Zuzüge zu einer Alterung der ausländischen Bevölkerung in Deutschland kommen. Dieser Effekt würde bei einem ständigen "Austausch" nicht auftreten, etwa wenn eine Aufenthaltserlaubnis für einen begrenzten Zeitraum gewährt würde. Ein solches Vorgehen dürfte jedoch kaum mit der Idee einer "gesteuerten Zuwanderung" verbunden sein.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Wochenbericht
Ausgabe
Nr.33
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.579-589