Konsum, Lebensstandard und Existenzminimum. Forschungslücken der Sozialstrukturanalyse und der Sozialpolitikforschung.
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DE
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Köln
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Zusammenfassung
Die kumulative Arbeit umfasst vier Fragestellungen aus den Themengebieten Konsum, Lebensstandard und Existenzminimum, die in der bisherigen Forschung allenfalls ansatzweise untersucht wurden. Sie entstand im Rahmen eines DFG-Projekts zum Thema "Konsum und Lebensstandard - eine Langfristanalyse der Einkommensverwendung in Deutschland" (AN 210/10-1). Mit Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe wird zum einen untersucht, inwiefern die Veränderungen der Alters- und Einkommensverteilung sowie der Haushaltsgröße den Wandel in der Konsumstruktur zwischen 1978 und 2008 erklären können. Da Konsummuster auch als ein Ausdruck des Lebensstils gelten, liefert die Arbeit einen Beitrag zu der Frage, welche Determinanten den Lebensstil maßgeblich beeinflussen. Zum anderen wird betrachtet, inwiefern sich die Konsumausgaben neben dem Einkommen als ergänzender Indikator für die Messung von Armut eignen und welches Bild beide Indikatoren hinsichtlich Armut, Ungleichheit und Lebensstandard für Deutschland zeichnen. Auf Basis von eigens durchgeführten Primärdatenerhebungen werden darüber hinaus die Einstellung der Bevölkerung zu einem soziokulturellen Existenzminimum und die Bereitschaft, Personen ohne eigenes ausreichendes Erwerbseinkommen finanziell zu unterstützen, untersucht. Hinsichtlich der Unterstützungsbereitschaft wird zusätzlich analysiert, anhand welcher Kriterien die Gesellschaft die Hilfewürdigkeit von Arbeitslosen bewertet.
Beschreibung
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Seiten
162 S.