Auf Sand gebaut. Rotterdam.
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DE
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0935-1108
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IRB: Z 1723
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Abstract
Seit 1987 versucht die Stadt Rotterdam durch ein neues Stadtplanungskonzept die Folgen der Wirtschaftskrise der 80er Jahre zu bewältigen. Die Niederlande haben einen hohen Anteil subventionierter, staatlicher Mietwohnungen. Der Sozialwohnungsbau ist infolge einer strengen Normierung von Wohnungsgrößen und -typen und ständiger Optimierung der Grundrisse in Planung und Herstellung sehr preisgünstig. Der Verlust traditioneller Bauweisen und Erscheinungsbilder wird zugunsten einer verbesserten Wohnqualität in Kauf genommen. Als Folge der Gründung auf Sand muß mit einem Rhythmus von Sanierung oder Neubau alle 40 bis 50 Jahre kalkuliert werden. In den neuen Wohnvierteln verhindern menschliche Dimensionen, großzügige Plätze und der Erhalt kleiner Besonderheiten den Eindruck einer sozial schwachen Gegend. Ab 1997 werden Rotterdam und die umliegenden Gemeinden zu einer Stadtprovinz mit 17 Gemeinden umorganisiert. Das größte Projekt im Rahmen von Rotterdams Stadtentwicklungspolitik ist die Bebauung von Kop van Zuid, einem 125 Hektar großen, ehemaligen Hafengelände. Hier sollen 15000 Menschen wohnen und arbeiten. Der Stadtteil wird den Norden und Süden Rotterdams miteinander verbinden und über eine Brücke an das Stadtzentrum angeschlossen sein.
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Leonardo
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Nr.5
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S.56-61