Sozioökonomie unter besonderer Berücksichtigung des Tourismus in den Großschutzgebieten Mecklenburg-Vorpommerns und ihren Randgebieten. Kooperationskonzept.

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Berlin

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ZLB: 97/4235-4

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Abstract

Kommunikationsdefizite sind zumindest teilweise auf das Fehlen geeigneter Kommunikationsstrukturen zurückzuführen. Die Betrachtung der Kommunikationsverhältnisse zwischen den Großschutzgebietsverwaltungen und ihren regionalen Ansprechpartnern macht aber auch deutlich, daß bestehende Kooperationsdefizite immer mehrere Ursachen haben. Dazu gehören neben inadäquaten Abstimmungsgremien oder einer verbesserungswürdigen Informationspolitik auch zu geringe personelle Kapazitäten oder das Fehlen von attraktiven Alternativen für Interessengruppen, deren Vorhaben durch die Schutzgebietsverwaltungen abgelehnt werden müssen. Das in der Arbeit vorgestellte Konzept zeigt Maßnahmen auf, mit denen die Schutzgebietsverwaltungen ihren Beitrag zur Kooperationsverbesserung leisten können. Auch auf Landesebene sind jedoch Entscheidungen gefordert. So fehlt es an Finanzmitteln für eine verbesserte Informationspolitik oder für die Unterstützung naturschutzverträglicher Entwicklungsaktivitäten. In der Analyse wird auch deutlich, daß ungeklärte Machtverhältnisse zwischen den Verwaltungen und den anderen Interessengruppen die regionale Kooperationsbereitschaft schmälern. eh/difu

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XIV, 156 S.

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Texte; 54/97