Löhne und Abeitslosigkeit. Warum die gängigen Rezepte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nicht greifen.

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Bonn

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ZLB: 98/4533

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GU

Abstract

Die Autoren unterziehen neoklassische Ansätze einer kritischen Betrachtung und überprüfen die Wirksamkeit der von der Bundesregierung unter Kanzler Kohl und u.a. auch von Bundesbank, Sachverständigenrat, Unternehmer- und Arbeitgeberverbänden empfohlenen Rezepte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Die von der neoklassischen Theorie propagierte Gleichung "geringere Löhne = mehr Beschäftigung" basiert nach den Autoren auf zwei fehlerhaften Theoremen, der Substitutions- und der Gewinnthese, die beide ein mikroökonomisch angelegtes Modell auf die Gesamtwirtschaft übertragen. Die Substitutionsthese besagt, daß sich die Arbeitsproduktivität endogen aus dem an Arbeits- und Kapitalmarkt bestimmten Faktorpreisen bzw. deren Verhältnis zueinander, dem Lohn-Zins-Verhältnis ergibt, und bei dauerhaft steigendem Lohn-Zins-Verhältnis die Substitution des Faktors Arbeit lohnend wird, die Gewinnthese besagt, daß zur Finanzierung von Investitionen Gewinne entstanden sein müssen, die um so höher ausfallen, je geringer die Produktionskosten, namentlich die Löhne sind. Demgegenüber wird ein keynesianisches Modell präsentiert, daß anstelle einer Produktionsfunktion aus einer Preisgleichung besteht. Aus diesem Modell folgt, daß eine Wachstumsstrategie, die einem technologisch bedingten Sinken der Kapitalproduktivität begegnet, einer entsprechend gelockerten Geldpolitik bedarf. Die Theorie wird anhand einiger empirischer Betrachtungen, u.a. einem Vergleich Deutschland (Europa)/USA ausgeführt. goj/difu

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VI, 76 S.

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Wirtschaftspolitische Diskurse; 118