KREATIV wirtschaften. Kreativwirtschaft in Berlin am Beispiel von Friedrichshain-Kreuzberg.

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Berlin

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ZLB: 2008/832

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Abstract

In Berlin hat sich die Kreativwirtschaft sehr dynamisch entwickelt. Der hohe Identifikationsgrad mit kreativer Tätigkeit, der Bildungswert, Image- und Attraktivitätsgewinne der jeweiligen Standorte sowie die anhaltende Aufbruchstimmung und hohe überregionale Mobilität unter den Akteuren machen eine systematische Untersuchung der räumlichen und organisatorischen Strukturen der Kreativwirtschaft notwendig. Für die Stadtentwicklung stellt die Kreativwirtschaft und das wirtschaftliche und gesellschaftliche Agieren ihrer Akteure ein strukturelles Paradoxon dar: Die Kreativen werden von den Attributen und Möglichkeiten bestimmter Standorte angezogen, tragen aber möglicherweise in der Summe ihrer individuellen Entscheidungen diesen Standort "zu erobern" zur Erosion gerade dieser Möglichkeiten bei. Das Buch präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung der Kreativwirtschaft in Berlin am Beispiel des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Unter Kreativwirtschaft werden unterschiedlichste Akteure und Branchen mit zum Teil völlig konträren organisatorischen Logiken und räumlichen Beziehungen subsumiert. Damit sind sowohl Künstler als Kernbereich dieses heterogen und breit gefächerten Wirtschaftsfeldes gemeint, als auch die kulturellen Produktions- und Distributionsbereiche des Buch- und Pressemarktes, der Musikwirtschaft, der Film- und Fernsehwirtschaft, des Kunstmarktes, der darstellenden Kunst, des Werbemarktes, der Software-, Internet- und Multimediabranche sowie des Bereiches Architektur und kulturelles Erbe. Neben der Analyse der teilbranchenspezifischen Arbeits- und Produktionsbedingungen innerhalb der Kreativwirtschaft wurde deren Wirkung auf die regionale Wirtschaft untersucht. Die Künstler wurden aufgrund ihrer zum Teil völlig anderen Verwertungsinteressen hinsichtlich ihrer künstlerischen Produkte gesondert analysiert. difu

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VII, 233 S., Anh.

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