Die halbe Miete. Mit der kalten Vorbehandlung kann das abzulagernde Restabfallvolumen Brandenburgs erheblich erduziert werden.

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0934-3482

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ZLB: Zs 4574-4
IRB: Z 1853

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Abstract

Die abfallwirtschaftliche Situation des dünnbesiedelten Bundeslandes Brandenburg ist durch unzureichend gesicherte Deponien und ein geringes Restmüllaufkommen gekennzeichnet. Aus ökonomischen und ökologischen Erwägungen heraus hat deshalb die Landesregierung in ihrem vorläufigen Abfallentsorgungsplan der kalten Vorbehandlung bzw. einer mechanisch-biologischen Behandlung der anfallenden Restabfälle Vorrang vor der thermischen Restmüllbehandlung gegeben. Das brandenburgische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung fördert eine Versuchsanlage zur kalten Vorbehandlung von Restmüll, die auf der Deponie Scharfenberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin betrieben wird. Das vorerst auf zwei Jahre befristete Pilotprojekt wird von der Ingenieurgemeinschaft Technischer Umweltschutz planerisch und wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse der ersten Versuchsphase zeigen, daß Restmüllfraktionen mit wesentlich niedrigerem Emissionspotential abgelagert werden können, wenn Verfahren der mechanischen und biologischen Aufbereitung in geeigneter Weise kombiniert werden.

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Müllmagazin

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S.44-48 (4 S.)

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