IN2 - Innovative Formate zur Integration von Zuwanderern in Regionen mit hohen demografischen Herausforderungen. Projektbericht.

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Kaiserslautern

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Der Zuzug von Migranten in strukturschwache Regionen kann vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunächst Chancen für Kommunen bieten. Da jedoch nach einer gewissen Zeit (z.B. nach der Anerkennung als Flüchtlinge oder nach der ersten „Orientierung“ vor Ort) mit dem Wegzug aus strukturschwachen Regionen, hin zu städtischen Ballungsgebieten zu rechnen ist, können diese Chancen verloren gehen. Im Fall von Flüchtlingen bleiben dann zudem die in den Kommunen geschaffenen Strukturen der Unterbringung (bspw. durch die Wiedernutzung von Leerständen und Konversionsflächen) und Erstintegration ungenutzt. In städtischen Ballungszentren mit hohem Bevölkerungsdruck verschärft sich hingegen die Knappheit des Wohnraumangebots. Steigende Mieten und eine wachsende Konkurrenz zwischen Zuwanderern und sozial Schwachen sind die Folge. Verglichen mit möglichen Integrationsperspektiven im ländlichen Raum droht in den Ballungszentren zudem eine stärkere räumliche Konzentration ethnischer Gemeinschaften über Kettenmigrationen, bis hin zur „Ghettoisierung“. An dieser Ausgangslage setzt das Forschungsvorhaben an. Das übergeordnete Ziel des Verbundprojektes war es, zusammen mit kommunalen Akteuren innovative, praxisnahe Lösungsansätze („Crowd Solutions“) zu entwickeln, die dazu beitragen, die dauerhafte Integration von Flüchtlingen und anderen Zuwanderergruppen in Regionen mit hohen demografischen Herausforderungen gezielt zu verbessern. Im Projektkonsortium, bestehend aus zwei Forschungseinrichtungen und zwei Kommunen, wurden die für dieses Ziel zentralen Fragestellungen erforscht, Ansätze entwickelt und in den Kommunen erprobt.

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Schriften zur Stadtplanung; 21