Sozialpädagogische Diagnosen. Teil 2. Selbstdeutungen verhaltensschwieriger Jugendlicher als empirische Grundlage für Erziehungspläne. 2. Aufl.

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Weinheim

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VfK: 04/1748

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SW

Abstract

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Selbstdeutungen von Jugendlichen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe vorwiegend stationär betreut werden und bei denen die Angebote der Jugendhilfe auf Grenzen stoßen. Das Ziel der Untersuchung war es, diejenigen Probleme herauszufinden, die diese Klientel für sich selbst sieht, um auf diese Weise pädagogische Aufgabenstellungen finden zu können. Das betrifft eine wesentliche, wenn nicht gar die pädagogisch wichtigste Komponente jeder Hilfeplanung: das Aushandeln von Erziehungsplänen mit den Betroffenen. Wird diese Komponente wirklich ernst genommen, dann muß, besonders bei der Hilfe für Jugendliche, alles daran gelegen sein, deren aktive Mitgestaltung an ihrem Bildungsprozeß zu ermöglichen. Ohne sich ernsthaft auf die Selbstdeutungen, Situations- und Problemdefinitionen der Klientel zu beziehen, wird das kaum zu erwarten sein. Damit solche Unterstützungen gelingen, werden einige Vorschläge erarbeitet, empirisch erläuterte Gesichtspunkte, die für sozialpädagogische Diagnosen aus erziehungswissenschaftlicher Sicht unerläßlich sind. difu

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151 S.

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