Stadtgestaltung durch Zeitpolitik. Experimente und Ergebnisse im Projekt "Bremen 2030 - eine zeitbewusste Stadt".

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Bremen

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ZLB: 4-2005/662

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Abstract

Die neue "Stadt der Unterschiede" konstituiert sich nicht nur durch die aktuellen Prozesse der Vertiefung und Radikalisierung von räumlichen und sozialen Unterschieden. Bedeutender wird zudem auch die Betrachtung der Zeit als der "dritten Dimension der Stadtentwicklung". Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen, dass die dramatischen Veränderungen europäischer Städte systematisch mit Veränderungen ihrer Zeitstrukturen zusammenhängen. Unterschiedliche Rhythmen von Stadtteilen, Zeitvorgaben und - takte, Muster der Zeitnutzung und der Aktivitäten scheinen von enormer Bedeutung für die Stadtentwicklung zu sein, wurden bislang von der Forschung wie von Politik und Planung aber kaum wahrgenommen. In einem experimentellen Prozess haben Politik und Verwaltung der Freien Hansestadt Bremen in Kooperation mit einem Forscherteam die Idee der Zeitpolitik in mehreren Einzelprojekten in verschiedenen Stadtteilen erprobt. Dabei haben sich z.B. zivilgesellschaftliche Mobilitätspakte, Nachbarschaftsabkommen etc. als wirksame Instrumente erwiesen und gezeigt, dass eine moderne Zeitpolitik auch die Ideen von "lokaler Gerechtigkeit" und "good governance" unterstützen kann. difu

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19 S.

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IAW Arbeitspapier; 7