Ballungsräume in den USA - anhaltende Reurbanisation?

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Berlin

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0340-1707

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BBR: Z 106
ZLB: Zs 398

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Abstract

Dieser Beitrag knüpft an die für die 80er Jahre festgestellte Reurbanisierung der Bevölkerung in den USA an. Es wird untersucht, welche Faktoren - nach der "disurbanisation" in den 70er Jahren - zu der erneuten Trendwende in der Siedlungsentwicklung beigetragen haben und ob sich die Tendenz in den 90er Jahren fortgesetzt hat. Dabei werden europäische Entwicklungen, die ähnlich, aber weniger ausgeprägt waren, einbezogen. Als ein entscheidender Faktor dafür, daß die Ballungsräume der USA ihren Bevölkerungsanteil wieder erhöht haben, erweist sich der ökonomische Bedeutungsgewinn dieser Regionen im Zuge der Tertiarisierung und Globalisierung der Wirtschaft. Die großen Ballungsräume der USA sind unverändert bevorzugte Zentralen des Managements, der Forschung und der Innovation, und die Kernstädte haben - trotz anhaltender Suburbanisierungstendenzen - ihre Stellung als Motoren dieser Agglomerationen behauptet und z.T. weiter ausgebaut. Auf Dauer werden sie aber attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte nur bleiben, wenn sie in der Lage sind, ein Mindestmaß an sozialer Ausgewogenheit der Bevölkerungsstruktur zu bewahren oder wieder herzustellen. Trotz aller Unterschiedlichkeit der Verhältnisse dürfte die Entwicklung in den USA in mancher Hinsicht auch für die Analyse räumlicher Veränderungen in Europa von Interesse sein. - (Verf.)

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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

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Nr.2

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S.156-171

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