Neue Wege der Stadtplanung in Japan. Partizipationsansätze auf der Mikroebene, dargestellt anhand ausgewählter machizukuri-Projekte Tokyo.

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Bonn

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ZLB: 2001/229-4
ZLB: 2002/659

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DI

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Abstract

Ziel der Arbeit ist das Aufzeigen von Ansätzen einer funktionierenden Bürgerbeteiligung. Charakteristische Fallbeispiele aus zwei Tokioter Stadtteilen mit Vorbildcharakter dienen dazu, eine große Bandbreite von Partizipationsansätzen in Japan zu zeigen, wobei im Rahmen der teilnehmenden Beobachtung verschiedene Bürgerbeteiligungsprojekte untersucht sowie Befragungen durchgeführt wurden. Als Hauptunterschied zwischen Deutschland und Japan stellt sich heraus, dass Partizipation in der deutschen Stadtplanung immer noch stark rechtlich fixiert und ergebnisorientiert ist, während in Japan Angebote auf freiwilliger Basis überwiegen. Im Ausblick wurden zwei gegenläufige Möglichkeiten diskutiert. Einerseits besteht angesichts der japanischen Wirtschaftskrise die Gefahr, dass sich die etablierte Allzuständigkeit der Verwaltung aus Kostengründen nicht mehr aufrechterhalten lässt und die gesetzlich nicht vorgeschriebene Bürgerbeteiligung eingespart wird. Andererseits kann Finanzmangel Partizipation auch fördern, was sich in Tokio daran zeigt, dass vermehrt an die Eigenverantwortlichkeit der Bevölkerung appelliert wird. Als Fazit ergibt sich, dass für eine echte Kooperation aller Planungsbeteiligten in Japan wie in Deutschland weitere Verbesserungen der Partizipationsangebote unabdingbar sind, wobei jedes Land von den spezifischen positiven Erfahrungen des anderen profitieren kann. goj/difu

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VII, 255 S.

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