Politische Landschaften. Zum Verhältnis von Raum und nationaler Identität.

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Bielefeld

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ZLB: Pol 231/551

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Abstract

Benedict Anderson hat im Zusammenhang mit der Entstehung nationaler Gebilde das erfolgreiche Konzept der imagined communities geprägt. Die Schaffung einer nationalen Sprache, einer Ursprungslegende und einer Erinnerungskultur ermöglicht die Konstitution eines Feldes der nationalen Zeit. Der Autor zeigt: Diesem zeitlichen Feld entspricht auch ein räumliches. So wurden nationale Formationen im europäischen Raum immer wieder auf bestimmte Landschaftstypologien zurückgeführt. Aufgrund seines diskursiv-medialen Ansatzes geraten bei Anderson landschaftliche Phänomene jedoch erst gar nicht in den Blickwinkel. Diese theoretische Lücke wird hier exemplarisch für den deutschen Sprachraum geschlossen.

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292 S.

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Edition Kulturwissenschaft; 48