Zur Bedeutung des Aufwachsens junger Menschen in spezifischen Lebenslagen für die Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen.

Bundesanzeiger
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DE

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Köln

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1861-6631

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ZLB: 4-Zs 526

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Abstract

Seit Mitte der 1990er-Jahre sind Analysen zur Dynamik und zu regionalen Disparitäten bei der Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung nach §§ 27-35 SGB VIII und von Eingliederungshilfen nach § 35a SGB VIII Gegenstand regelmäßiger Untersuchungen und inzwischen auch landesweiter Berichterstattungen in Baden-Württemberg In ihrer theoretischen wie methodischen Anlage basieren diese Arbeiten auf einem Modell, das die Bedarfsgenese in diesem Feld der Kinder- und Jugendhilfe als das Ergebnis des Zusammenwirkens einer Vielzahl von bedarfsbeeinflussenden Variablen begreift. Neben anderen Einflussfeldern wurde stets auch der Einfluss des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen unter unterschiedlichen sozialstrukturellen oder anderweitig spezifischen Rahmenbedingungen als eine mögliche Ursache der beobachteten Entwicklungen untersucht. Seit Sommer 2013 liegt nun eine aktuelle Fortschreibung dieser Berichterstattung vor, die sich im Vergleich zu den früheren Untersuchungen in deutlich breiterer und vertiefter Analyse mit der Frage nach der Bedeutung des Aufwachsens junger Menschen in spezifischen Lebenslagen für die Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen befasst. Die darüber gewonnenen Befunde und deren Einordung in die seitherigen Wissensbestände und Fachdiskurse sind Gegenstand des Beitrags.

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ZKJ - Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe

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Nr. 8/9

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S. 320-330

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