Migration und Stadtentwicklung. Aktualgeographische Untersuchungen in den Basler Quartieren Iselin und Matthäus.

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Basel

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ZLB: 99/2216

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DI

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Abstract

Die Arbeit versucht, die Gründe für die Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in den Basler Quartieren Matthäus und Iselin, die diskrepante Verteilung von Bevölkerungsgruppen zu erfassen und die weitere Entwicklung dieser Gebiete, über den Bevölkerungsaspekt hinaus, abzuschätzen. Aus der Kritik des häufig angewendeten Verfahrens der Berechnung von Segregationsindizes wird ein eigener methodischer Ansatz entwickelt, der auf folgende Datengrundlagen zurückgreift: Eine umfangreiche Auswertung von Raum- und Bevölkerungsstrukturdaten, eine Passantenbefragung zur subjektiven Quartierwahrnehmung, biographisch-themenzentrierte Intensiv-Interviews. In den Gesprächen wurden die gesamte "Wohngeschichte" der Migranten (aus Italien und der Türkei), die Beurteilung der Wohnstandorte sowie die Quartiernutzungsaktivitäten erfaßt. In der Herausarbeitung der bestimmenden Faktoren des Wohnstandortverhaltens der ausländischen Bevölkerung zeigte sich, daß deren Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung zentral für die Wahlmöglichkeiten bei der Wohnungssuche ist. Es besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Lebens- und Wohnqualität an einem Wohnstandort und dem Anteil und der Zusammensetzung der ausländischen Bevölkerung. Um eine auf Ausgrenzung beruhende und Konfliktstoff bergende, diskrepante Verteilung der Bevölkerung zu verhindern oder zu mindern, müssen einerseits Maßnahmen in Angriff genommen werden, die auf die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für alle abzielen. Andererseits ist es nötig, die Integration der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Eine zukunftsweisende, umfassende Stadtentwicklungsplanung muß demnach neben baulichen und strukturellen auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen. goj/difu

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263 S.

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Basler Beiträge zur Geographie; 45