Berliner Monitoring Jugendgewaltdelinquenz. Dritter Bericht 2016. Risikofaktoren für Jugendgewalt in Erziehung und Schule: Verbreitung und Prävention.

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Berlin

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ZLB: Kws 35/32: 3

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BE
EDOC

Abstract

Der Bericht stellt auf der Grundlage bereits umgesetzter Studien ein Zehn-Punkte-Programm zur Jugendgewaltprävention in Berlin vor. Es werden übergreifende Schlüsselthemen benannt und um Empfehlungen zur ressortspezifischen Umsetzung ergänzt. Die zentralen Befunde des Monitorings Jugendgewaltprävention 2016 sind: Die Jugendgewaltbelastung geht seit 2007 kontinuierlich zurück. Dabei nimmt die Gewaltbelastung bei Heranwachsenden und Kindern langsamer ab als bei Jugendlichen im engeren Sinne, also den 14- bis unter 18-Jährigen. Die Gewaltbelastung ist in Berlin sozialräumlich ungleich verteilt. Gebiete mit einem hohen Maß an sozialer Benachteiligung weisen tendenziell eine höhere Gewaltbelastung auf. Die polizeilich erfasste Gewalt an Schulen ist hingegen erst seit 2013 rückläufig. Viele Regionen mit hoher Jugendgewalt weisen zugleich weitere Belastungen auf, z.B. mit häuslicher Gewalt, Kindesmisshandlungen, Schuldistanz und geringen Beteiligungsmöglichkeiten für Schüler/innen und Eltern an Schulen. Das Zehn-Punkte-Programm zur Jugendgewaltprävention benennt zentrale Schwerpunkte und Querschnittsthemen der künftigen gewaltpräventiven Arbeit in Berlin. Es berücksichtigt auch Aspekte, die im direkten Dialog mit zuständigen Mitarbeiter/innen der Fachressorts identifiziert wurden. Eine über die vorliegende Zwischenbilanz hinausgehende Weiterentwicklung sollte diesen Dialog fortsetzen und insofern prozesshaft und kollaborativ gestaltet sein.

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58

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254 S.

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Berliner Forum Gewaltprävention; 58