Die neuere Entwicklung der großen deutschen Fehnkolonien unter besonderer Berücksichtigung Papenburgs.

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SEBI: 79/5642

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Im nordwestdeutschen Tiefland zwischen Weser und Ems entstand eine Siedlungsform, die man vergleichsweise nur noch in den Niederlanden antrifft, die Fehnsiedlung. Die Arbeit untersucht vier große Fehnkomplexe, die ihrer Lage nach einen nahezu ineinander übergehenden Siedlungsraum bilden. In der Analyse der jüngsten Entwicklung, der heutigen Struktur und Funktion der Fehne wird aufgezeigt, welche Kräfte das heutige Erscheinungsbild der Fehne entscheidend bewirkt haben. Dies geschieht in Rückgriff auf den historischen Werdegang und die allgemeinen physischen Vorgegebenheiten. Die Fehnkolonisation, die in Deutschland in nennenswerter Weise nur in der ostfriesischen Moorgeest wirksam wurde, zeitigt hier trotz weitgehend gleicher natürlicher Gegebenheiten verschiedene Entwicklungen. So treten nicht nur physiognomische und funktionale Gegensätzlichkeiten zwischen den alten Bauernschaften entlang der Sagter-Ems und der Soeste mit ihrer gesunden Agrarstruktur auf, sondern auch untereinander differieren die letzteren zum Teil beträchtlich. Allen Fehnen gemein ist jedoch der mehr oder weniger weit vollzogene Struktur- und Funktionswandel in den vergangenen 50 Jahren. sg/difu

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Fehnkolonie, Hochmoorkolonie, Agrarstruktur, Siedlungsgeographie, Landwirtschaft, Regionalplanung

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Köln: (1966), V, 180 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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Fehnkolonie, Hochmoorkolonie, Agrarstruktur, Siedlungsgeographie, Landwirtschaft, Regionalplanung

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