Klima, Kohle, Kapital. Ökonomische Hebel in der internationalen Klimapolitik.

Bundeszentrale für politische Bildung
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Bundeszentrale für politische Bildung

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DE

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Bonn

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0479-611X

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ZLB

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Abstract

Die internationale Klimapolitik hat ein Grundproblem: Die Preise für Kohle, Öl und Gas verharren auf niedrigem Niveau, weil es ein Überangebot an fossilen Energieträgern gibt. Die weltweiten Kohlevorräte sind nahezu unbegrenzt, und Kohlekraftwerke erzeugen im Vergleich zu Gaskraftwerken billigeren Strom, was Kohle für die Schwellen- und Entwicklungsländer besonders attraktiv macht. So beträgt der Anteil der Kohle an der Primärenergie in China heute 70 %. Zwar hat sich der Zubau neuer Kohlekraftwerke in China verlangsamt, dafür wollen andere Länder den Ausbau der Kohle sogar noch beschleunigen. So hat z.B. Indien angekündigt, die Nutzung seiner heimischen Kohle bis zum Jahr 2019 im Vergleich zu 2013 zu verdoppeln. Damit soll - den oft verheerenden gesundheitlichen Konsequenzen zum Trotz - breiten Bevölkerungsschichten, aber auch den Ärmsten ein zuverlässiger Zugang zu Elektrizität verschafft werden.

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Aus Politik und Zeitgeschichte

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Nr. 21-23

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S. 26-33

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