Bewertung innovativer Verkehrskonzepte. Eine Wirkungsabschätzung für die flächendeckende Einführung des Lang-LKW.
Trialog Publishers
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Datum
2017
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Herausgeber
Trialog Publishers
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
München
Sprache
ISSN
0020-9511
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Bundesrepublik Deutschland weist angesichts der zentralen Lage in Europa sowie weitreichender Wirtschaftsverflechtungen eine große Abhängigkeit von einer leistungsfähigen und flexiblen Verkehrsinfrastruktur auf. Im Ranking des Logistics Performance Index (LPI), der die Leistungsfähigkeit der Logistik durch eine Expertenumfrage bestimmt, belegt Deutschland im Jahr 2016 wiederholt den ersten Platz. Doch im Hinblick auf die infrastrukturelle Ausstattung liegt Deutschland bei der Bewertung der Säule Infrastruktur im Rahmen des Global Competiveness Index nur auf dem achten Platz - mit fallender Tendenz. Um die effiziente Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur objektiv ermitteln zu können, ist von der Universität Magdeburg sowie dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) ein kennzahlen- und prognosebasiertes Vorgehensmodell entwickelt worden, welches den Vergleich verschiedener verkehrslogistischer Zukunftsszenarien ermöglicht. Im Rahmen der Vorgehensweise werden verkehrslogistische Kennzahlen wie beispielsweise Transportaufkommen und mittlere Transportweite systematisch erfasst und anhand einer Relevanzanalyse gegenüber den Zielstellungen des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BWP) geprüft und über eine Einflussanalyse mit den verschiedenen Verkehrsträgern miteinander in Beziehung gesetzt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse einer Untersuchung dargestellt, in der dieses Vorgehensmodell bei einer Wirkungsabschätzung der flächendeckenden Einführung des Lang-LKW Anwendung fand. Am Beispiel des Lang-LKW als innovativer Transportlösung wurden die Auswirkungen auf die Verkehrsträger Straße, Schiene und Binnenwasserstraße in Form eines Szenarienvergleichs mithilfe eines einheitlichen Vergleichsindikators (VLVI) untersucht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass sowohl die reduzierte Anzahl an Fahrzeugen auf den Straßen als auch die höhere Achsanzahl der Lang-LKW zu einer geringeren Straßenbelastung führen. Ferner wurde festgestellt, dass sich sowohl für den Straßen- als auch für den Schienengüterverkehr in jedem Szenario positive Verkehrsträgerindikatoren und damit eine zu erwartende Verbesserung der Teilverkehrssysteme ergeben.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Internationales Verkehrswesen
Ausgabe
Nr. 2
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 44-47