Methoden in der Baudenkmalpflege. Absolute Thermolumineszenzdatierungen an Backsteinbauten. Tl.1.

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0179-2857

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IRB: Z 1637

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Abstract

Denkmalpflegerische Entscheidungen folgen meist einem komplizierten Regelwerk von Kriterien, die u.a. erklären, warum ein Bauwerk als Denkmal einzustufen ist und wie damit umzugehen ist. Solche richtungsweisenden Kataloge setzen stillschweigend die korrekte zeitliche Zuschreibung des in Frage stehenden Objekts voraus. Die Frage der Chronologie wird damit zur absoluten Basis jeden denkmalpflegerischen Handelns. Alle naturwissenschaftlichen Datierungsverfahren setzen eine chemikalisch-physikalische Reaktion am Objekt voraus, deren Geschwindigkeit von äußeren Parametern unabhängig sein muß. Diese Reaktion muß auch in Zusammenhang mit der Herstellung des untersuchten Gegenstandes in Verbindung gebracht werden können. Bei der Dendrochronologie wird durch Auszählen und Analyse der Jahresringe im Holz das Fälldatum des Baumes bestimmt. Auf den radioaktiven Zerfall gründen sich Datierungsverfahren wie die Radiocarbonmethode, alle Zerfallsreihendatierungen, die Elektronenspinresonanz sowie die Lumineszenzmethoden. Die Thermolumnineszenzdatierung findet besonders im Bereich der Datierung von Backsteinbauten ihre Anwendung, dadurch bedingt, daß ungebrannter Ton die beim radiokativen Zerfall freiwerdende Energie speichert, beim Brennen wieder abgibt, und daß so der Startpunkt für den neu beginnenden Prozeß der Energieakkumulation gegeben ist.

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Bausubstanz

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Nr.9

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S.55-57

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