Öffentlich-private Fondslösungen zur Revitalisierung von Brachflächen: Ein Fondsmodell für Hannover und seine Übertragbarkeit auf Umbruchregionen.

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Berlin

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ZLB: Zs 4117-Sonderh. 16
BBR: Z 596
IFL: Z 574
TIB: ZB 4536

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Abstract

Im Forschungsprojekt "Nachhaltiges Flächenmanagement Hannover" wird ein privatwirtschaftlicher geschlossener Fonds konzipiert. Der Fonds soll Brachflächen kaufen, sie sanieren und zu einem höheren Wert zur Immobilienprojektentwicklung verkaufen. Statt für die Projektierung Neuland oder Reserveflächen zu nutzen, soll durch die erneute Nutzung von Brachen die Realisierung des 30-Hektar-Ziels der Bundesregierung unterstützt werden. In das Fondsmodell werden Elemente von Public Private Partnership und Projektfinanzierung integriert. Geschlossene Fonds werden unter anderem für die Projektierung und den Betrieb von Windkraftparks, Solarfreiflächenanlagen, Infrastruktur und Immobilien eingesetzt. Im Rahmen des Projekts wird untersucht, ob es möglich ist, Investoren dieser Fonds auch für einen Brachflächenfonds zu gewinnen. Da der Fonds als privatwirtschaftliches Modell konstruiert wird, kann er in dieser Form nur in stabilen oder Wachstumsregionen angewandt werden. Hier wird der Frage nachgegangen, ob ein geschlossener Brachflächenfonds auch in Umbruchregionen, z.B. in den neuen Bundesländern, anwendbar wird. Es wird diskutiert, wie die Fondskonstruktion gegenüber einem privatwirtschaftlichen Modell geändert werden müsste und ob private Investoren für diesen Fonds gewonnen werden könnten.

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Zeitschrift für angewandte Umweltforschung

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Sonderh. 16

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S. 158-171

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