Arbeitsmarkteffekte der EU-Osterweiterung im Ruhrgebiet.

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DE

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Bochum

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ZLB: 4-2002/3494

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Zusammenfassung

Der Beitrag, der auf einer größeren Arbeit des Autors beruht, fragt danach, ob die Beitritte der Mittel- und osteuropäischen Länder zur EU die Arbeitsmarktsituation im Ruhrgebiet verbessern oder verschlechtern werden. Untersucht werden die Kanäle Güterhandel, Kapitalmobilität und Arbeitskräftewanderung und festgestellt, dass aufgrund des bereits erreichten hohen Offenheitsgrades der Güter- und Kapitalmärkte keine zusätzlichen Arbeitsmarkteffekte auftreten werden. Die Ausführungen konzentrieren sich deshalb auf mögliche regionale Folgen der Ost-West-Migration. Auf der Basis eines neoklassischen und moderne Elemente der Arbeitsmarkttheorie kombinierenden Arbeitsmarktmodells, dass zudem zwischen höher- und geringqualifizierten Arbeitnehmern unterscheidet, wird gezeigt, dass bei Zuwanderung hochqualifizierter Arbeitnehmer die Beschäftigung für beide Arten der Arbeit steigt, die Löhne der einheimische Hochqualifizierten sinken, Verlierer in der Hauptsache die einheimischen geringer qualifizierten Arbeitnehmer sind. Für das Ruhrgebiet sind jedoch die Faktoren, die Arbeitskräfte anziehen, im Vergleich zu anderen Regionen Westdeutschlands zu schwach ausgeprägt, so dass sich für die Politik die Konsequenz ergibt, die Zuwanderungstradition des Ruhrgebiets stärker hervorzuheben und vor Ort geeignete Maßnahmen zu treffen, die Integrationsfähigkeit der Bevölkerung zu steigern. Nur so kann ein Anteil an den potenziellen Gewinnen der EU-Osterweiterung für die Arbeitsmärkte der Region gesichert werden. goj/difu

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43 S.

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Beiträge zur Ballungsraumforschung; 3