Der Konflikt um die Tarifreform des öffentlichen Dienstes. Verhandlungsprozesse und Umsetzungspraxis.

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Berlin

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ZLB: Kws 787/2
ZLB: R 388/308
DST: H 180/93

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RE

Abstract

Die Lohn- und Gehaltsbestimmungen des öffentlichen Dienstes galten als anachronistisch und dringend modernisierungsbedürftig. Die Tarifparteien vereinbarten deshalb, den BAT und die Arbeitertarifverträge durch ein neues, einheitliches Entgeltsystem zu ersetzen. Der TVöD war dabei nur als ein erster Schritt gedacht, neue Eingruppierungsbestimmungen (Entgeltordnung) sollten die Reform vollenden. Am Beispiel der Kommunen wird der Verlauf dieser "Jahrhundertreform" nachgezeichnet und geprüft. Aufbauend auf einer umfangreichen empirischen Basis von Interviews und standardisierten Erhebungen zeigen die Autoren, welche der angestrebten Ziele realisiert werden, aber auch, welche unerwarteten Folgen bei der praktischen Umsetzung der Regelungen auftreten. Der betrieblichen Aushandlung und praktischen Umsetzung der Leistungsorientierten Bezahlung (LOB) nach § 18 TVöD sowie den noch unabgeschlossenen Tarifverhandlungen zur neuen Entgeltordnung widmen sie dabei besondere Aufmerksamkeit. Schließlich unterziehen sie die Wirkung der Tarifreform auf die industriellen Beziehungen des öffentlichen Dienstes und darüber hinaus einer kritischen Würdigung.

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334 S.

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Modernisierung des öffentlichen Sektors; Sonderh. 38