Brühl. Eine wirtschafts- und sozialgeographische Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Strukturwandels nach dem Erlöschen der Braunkohlenindustrie. 2. Aufl.
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SEBI: CK 159
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Die wichtigste Funktion von Brühl über Jahrhunderte hinweg war es, befestigte Ausweichresidenz der Kölner Kurfürsten zu sein. Mit dem Niedergang des Kurstaates seiner wichtigsten Funktion beraubt, verlor Brühl viel von seiner früheren Bedeutung, die es erst nach der Einbeziehung in das Kölner Verkehrsnetz als Garten- und Rentnerstadt der nahen Großstadt zurückgewann. Kohleabbau und Kohleverarbeitung, die in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts einsetzten, bewirkten, daß Brühl Industrieort wurde. Die Bergbauepoche brachte Brühl den Höhepunkt seiner städtischen Entwicklung. Nach dem Erlöschen der Kohlevorräte im südlichen Revier steht Brühl wiederum vor einer Wende. Unter Berücksichtigung der Eigenarten der bisherigen Entwicklung der Siedlungsagglomeration aus dem Burgstädtchen Brühl und seinen sechs dörflichen Vororten, in deren bäuerliches Milieu die technisierte Arbeitswelt der Tagebauen, Brikettfabriken und Kraftwerke eindrang, werden die gegenwärtigen, stadtgeographischen Verhältnisse dargestellt. ud/difu
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Wirtschaftsgeographie, Sozialgeographie, Stadtgeographie, Bergbau, Siedlungsgeographie, Industrie, Soziographie, Stadtgeschichte
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Köln: (1963), 211 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.
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Wirtschaftsgeographie, Sozialgeographie, Stadtgeographie, Bergbau, Siedlungsgeographie, Industrie, Soziographie, Stadtgeschichte