Postmoderne Umweltpolitik? Sustainable Development, Steady-State und die "Entmachtung der Ökonomik".

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Marburg

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ZLB: 2000/2136

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Abstract

"Reduktionsimperative" für den Umweltverbrauch in den Industriestaaten spielen in der Diskussion über die Umweltfolgen wirtschaftlichen Handelns eine wichtige Rolle. Diese Situation hat zur Entstehung des Leitbildes "Sustainable Development" geführt. Dieser Begriff beschreibt eine Entwicklung, die die menschliche Bedürfnisbefriedigung heute und in Zukunft benötigt. In diesem Kontext ist auch "Steady-State" als ökologiepolitische Strategie zu sehen. Es wird gefragt, ob "Steady-State" Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung sein kann. Der "Steady-State" als Grundlage eines "Sustainable Development" wirft einerseits umweltökonomische Probleme auf, andererseits aber auch Fragen nach der Zukunft des Wachstums. Die Arbeit bildet die Grundlage für die Analyse beider Problembereiche durch die einführende Auseinandersetzung mit der Zielsetzung "Sustainable Development", mit der Interdependenz von Wirtschaft und Umwelt sowie mit dem "Steady-State"- Konzept. Darauf aufbauend wird in den anschließenden Kapiteln die umweltökonomische Seite des Verhältnisses nachhaltige Entwicklung - "Steady-State" untersucht und zwar im Hinblick auf die Bedeutung ökologischer Vorsichtsstrategien, auf deren ökonomietheoretische Behandlung und schließlich auf die Frage nach einer postmodernen Umweltpolitik. sg/difu

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121 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 37