NS-Siedlungen in Wien. Projekte - Realisierungen - Ideologietransfer.
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Wien
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ZLB: Kws 104/252
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Abstract
Die nationalsozialistische Wohnbau- und Siedlungspolitik mag zu ihrer Zeit vielen als grundlegende und überzeugende Sozialmaßnahme für das deutsche Volk erschienen sein. Auch die strenge einheitliche Ausrichtung wurde als notwendige fürsorgerische Maßnahme akzeptiert, um des übermächtigen Wohnungsproblems Herr zu werden. Die wahren machtpolitischen Absichten, die hinter den angeblich sozialen Maßnahmen standen, blieben weitgehend undurchschaut. Das Wohnbauprogramm ist gescheitert. Ein Siedlungskonzept, das der Rüstung diente und den Bevölkerungszuwachs für eine künftige Weltherrschaft garantieren sollte, konnte niemals die versprochene friedliche Zukunft schaffen. Die Siedlungsbewohner mussten mitansehen, wie neue Häuser hingestellt wurden, während gleichzeitig Bomben die eben erst fertiggestellten Gebäude zerstörten. Das erträumte Häuschen war nur um den Preis der Vernichtung anderer zu haben. Dieses Buch legt überzeugend dar, wie der Transfer der nationalsozialistischen Ideologie über konzeptuelle Grundlegung, ästhetisch- architektonische Leitbilder und sozialpolitische Strategien sowohl in Großprojekten als auch in realisierten Siedlungen im Reichsgau Wien erfolgt ist. Archivalische Quellen, Primärzeugnisse und reiches Bildmaterial begründen die Bewertungen und garantieren die gebotene Sachlichkeit.
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475 S.
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Wiener Studien zur Zeitgeschichte; 7