Kostenüberwälzung versus Rationalisierung in der kommunalen Leistungsverwaltung am Beispiel der Abfallbeseitigung.

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SEBI: Zs 1505-23,2
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485

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Zusammenfassung

In der Regel wird davon ausgegangen, daß staatliche Leistungsverwaltungen steigende Kosten vorwiegend durch Gebühren- und Steuererhöhungen auf die Bürger abwälzen. Dieser weitverbreiteten Ansicht widersprechen die Ergebnisse dieser Studie. Die kommunalen Leistungsverwaltungen der zehn größten Städte in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Abfallbeseitigung verhalten sich im Durchschnitt wie Unternehmungen. Steigende Kosten werden nicht nur durch Gebührenerhöhungen unbesehen weitergegeben, sondern auch durch beachtliche Rationalisierungsanstrengungen aufgefangen. Rationalisierungserfolge werden jedoch zum Teil durch den Abbau von Arbeitsplätzen erkauft. Allerdings betreiben die Städte keine einheitliche Kostenpolitik. Kostenvergleiche sind wegen der unterschiedlichen Leistungsbedingungen nicht nur im öffentlichen Sektor problematisch. Die in dieser Untersuchung festgestellten Stückkostendifferenzen im Bereich der kommunalen Abfallbeseitigung machen jedoch deutlich, daß bei regionalen oder lokalen Ausgabenvergleichen nicht von identischen Stückkosten ausgegangen werden darf. difu

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Abfall, Abfallbeseitigung, Kostensteigerung, Wirtschaftlichkeit, Rationalisierung, Leistungsverwaltung, Wirtschaft, Gemeindeunternehmen

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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart Jg. 23(1984), S. 215-234, Tab.; Lit.

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Abfall, Abfallbeseitigung, Kostensteigerung, Wirtschaftlichkeit, Rationalisierung, Leistungsverwaltung, Wirtschaft, Gemeindeunternehmen

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