Die Wissenschaftseinrichtungen als Standortfaktor. Eine handlungsorientierte empirische Untersuchung über das Wissenstransferpotenzial in einer Region, dargestellt am Beispiel der Wissenschaftseinrichtungen in der Region Halle.

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DE

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Halle/Saale

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ZLB: 2007/348
IFL: 2001 B 0404 - 4/2006

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DI

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Zusammenfassung

Neuere Ansätze der Stadt- und Regionalökonomik billigen u.a. der Entstehung und Vermittlung von Wissen eine wesentliche Bedeutung für lokale und regionale Wachstumsprozesse zu. Dabei sind allerdings noch zahlreiche Wirkungszusammenhänge ungeklärt. Untersuchungen zu regionalen Innovationssystemen arbeiten vorwiegend mit sekundärstatistischen Daten auf recht hohem Aggregationsniveau. Für tiefere Einblicke in die Funktionsweise regionaler Innovationssysteme sind Detailstudien auf der Basis von Primärerhebungen erforderlich. Eine wesentliche Rolle innerhalb von städtischen und regionalen Innovationssystemen kommt den öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen zu. Diese können über die Weitergabe des bei ihnen vorhandenen Wissens an die Wirtschaft die Leistungsfähigkeit von privaten Unternehmen positiv beeinflussen. Vor diesem Hintergrund wird das Vorhandensein von öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen in einer Stadtregion heute zunehmend als einer der wichtigsten Standortfaktoren angesehen. Dabei wird von der Erwartung ausgegangen, dass Firmen, die sich in der Nachbarschaft von Wissenschaftseinrichtungen befinden, in besonderem Maße von den Wissenstransfers profitieren können, die von den jeweiligen Wissenschaftseinrichtungen ausgehen. Damit stellt sich eine Reihe von Fragen, nämlich inwieweit diese Erwartung den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, ob es Unterschiede zwischen verschiedenen Formen von Wissenstransfers gibt, und ob regionalspezifische Bedingungen das Ausmaß der Wissenstransfers beeinflussen können. Die Ergebnisse der Untersuchung bringen nicht nur insgesamt mehr Licht in die Prozesse der Wissenstransfers und in die Frage nach der regionalwirtschaftlichen Bedeutung von öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen, sondern geben auch Hinweise für wirtschaftspolitische Strategien zur Verbesserung der Wissenstransfers. goj/difu

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272 S.

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Sonderheft; 4/2006