Die preußische Personalpolitik im Regierungsbezirk Aachen von 1815 bis zum Ende des Kulturkampfes.
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SEBI: 76/5574
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Zusammenfassung
Fazit der Untersuchung ist, daß manche bisher vertretene Auffassung als revisionsbedürftig eingestuft wird. Vor allem wird darauf hingewiesen, daß der Vorwurf einer anfänglich antirheinischen und antikatholischen preußischen Personalpolitik nicht haltbar ist. Daß die hochgesteckten Pläne der preußischen Staatsmänner trotzdem scheiterten, lag vor allem in der keineswegs prorheinischen französischen Personalpolitik und auch in der mangelnden Bereitschaft der Einheimischen begründet, Ämter zu übernehmen. Im Laufe der Zeit besserte sich die Situation vom rheinischen Standpunkt aus merklich, zumal ab 1836 eine paritätische Besetzung der Regierungskollegien angestrebt und auch - mit Hilfe von katholischen Beamten aus anderen Provinzen - erreicht wurde. Auch in der Personalpolitik wird deutlich, daß die Staatsregierung das Gleichgewicht zwischen straff geführtem Einheitsstaat und provinziellem Partikularismus zu wahren suchte. Allerdings wurde der Spielraum der Opposition gerade in Krisenzeiten stärker eingeengt.
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Personalpolitik, Beamter, Kulturkampf, Landesgeschichte, Verfassungsgeschichte, Kommunalbediensteter, Politik, Geschichte
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Aachen: Mainz (1975), III, 241 S., Lit.; Zus.(phil.Diss.; Aachen 1975)
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Personalpolitik, Beamter, Kulturkampf, Landesgeschichte, Verfassungsgeschichte, Kommunalbediensteter, Politik, Geschichte