Das Prinzip Rekonstruktion.
vdf Hochschulverl.
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vdf Hochschulverl.
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CH
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Zürich
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ZLB: Kws 118/2
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KO
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Abstract
Architekturrekonstruktionen haben eine weit zurückreichende Tradition. Versuche der Wiedergewinnung verlorener Bauten sind in der Geschichte vielfältig, Kontexte und Begriffe haben sich gewandelt, Ziele wie auch technische und künstlerische Ergebnisse von Wiederaufführungen sind heterogen. Der Begriff der "Rekonstruktion" fand lange Zeit für den Umgang mit der Architektur vergangener Bauepochen keine Verwendung. Seit dem beginnenden 20. Jh. wurde - vor allem mit Ablehnung der "Vollendungen" und "Verbesserungen" historischer Bauten im 19. Jh. und der neuen Wertschätzung des "gealterten Originals" - der Begriff einerseits differenziert, andererseits als Metapher für "Fälschungen" benutzt - täuschende und verfälschende Interventionen an historischen Originalen und Reproduktionen, die sich als historische Originale ausgeben. Der Blick in die Gegenwart zeigt, dass Denkmalpflege noch immer und weiterhin mit der Frage nach den Grenzen zwischen Reparatur, pflegerischer Erneuerung, Weiterführung historischer Konzepte und Fortführung handwerklicher Traditionen zu tun hat. In vielen Fällen steht der Umgang mit historischen Rekonstruktionen und Wiederaufbauten an - und Fragen nach Geschichtlichkeit und Rang reproduzierter Artefakte stellen sich.
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351 S.